謝盛友文集

創業,閱讀,思考,寫作
個人資料
謝盛友 (熱門博主)
  • 博客訪問:
歸檔
正文

委內瑞拉也是對台灣的一擊?

(2026-01-06 12:52:02) 下一個

委內瑞拉也是對台灣的一擊?

《法蘭克福匯報》發表題為“也是對中國的一擊”的分析文章,認為馬杜羅被抓,讓中國也大感震驚。

 “就在美國發動襲擊前幾個小時,馬杜羅還接見了一個中國代表團。這是這位委內瑞拉領導人在被美軍俘虜前的最後一次公開會晤。

到訪總統府的是中國駐拉丁美洲和加勒比地區特使邱小琪。會晤的話題除美國的威脅外,還圍繞數百項雙邊協議。中國是委內瑞拉石油的最大買家,已在委內瑞拉基礎設施建設方麵投資數百億美元,向委內瑞拉提供武器,並讓後者以出口原材料償還貸款。”

文章接著寫道:“北京也對這一突襲感到意外。不清楚的是,邱小琪和他的代表團是否還在委內瑞拉。中國外交部‘對美方悍然對一個主權國家使用武力並對一國總統動手深表震驚’,稱 ‘這種霸權行徑嚴重違反國際法’。中國呼籲馬杜羅應被立即釋放。在此,北京使用的辭令比去年夏天在美國和以色列攻擊另一個中國的夥伴國家伊朗之後更為強硬。不過,北京對伊朗和委內瑞拉都沒有以行動提供實際的支持。”

文章指出,在與美國的對抗中,南美洲是中國的一個重要勢力範圍。去年12月,中國發布了一份對拉美關係的戰略文件,強調了北京對拉美和加勒比海地區的重視。中國在該地區還有例如秘魯錢凱港、巴拿馬運河碼頭等重要的戰略投資。

“盡管中國仍然是大多數南美國家最大的貿易夥伴,但北京最近在該地區遭受了一些戰略挫折。去年,巴拿馬退出了‘一帶一路’倡議。此外,總部位於香港的長江和記試圖出售其在巴拿馬運河的股份,但此舉目前遭到北京方麵的阻止。墨西哥近期則對中國進口商品加征了高額關稅。12月底,洪都拉斯選出了一位計劃與台灣恢複外交關係的新總統。

在中國社交媒體上,一些廣受關注的帖子呼籲,既然特朗普無視國際法,那麽美國捉拿馬杜羅的做法可以被視作綁架台灣總統的藍本。然而,中國並不認為台灣能適用國際法而是將其視為內政此外,國際法從來都不是北京的指導原則。北京現在更希望美國會在遠離中國的地方卷入另一場紛爭。”

美軍對委內瑞拉發動“斬首式”打擊,引發台灣對解放軍效仿的擔憂

美國對委內瑞拉領導層發動的“斬首式”行動,已在台灣引發新的安全焦慮。盡管台北方麵淡化北京可能采取類似行動的可能性,但外界擔憂,中國大陸或將借鑒這一模式,對台灣發動突襲。

這種不安情緒,因解放軍上周在台灣周邊展開為期兩天的軍演而進一步加劇。演習部分內容模擬了聯合行動,目標是癱瘓政治與軍事指揮體係。分析人士指出,這與“斬首行動”的核心要素高度相似。

台灣官員強調,軍方已為各種突發狀況做好準備,但安全專家警告,隨著北京不斷強化從演訓迅速轉入實戰的能力,台北不應排除類似情境的可能性。

據報道,美軍在委內瑞拉首都發動一場以情報為主導的突襲行動,迅速抓捕委內瑞拉總統尼古拉斯·馬杜羅及其妻子,並將兩人送往紐約,接受包括“毒品恐怖主義”在內的多項指控審判。

這次震撼性的行動在台灣引發激烈討論。支持者認為,此舉展現了華盛頓在精準打擊、情報整合與遠程作戰方麵的無可匹敵實力;警告,可能立危先例,使大國更容易自身利益發動閃電式行、直接推翻他國領導層在台灣官方智庫“國防安全研究院”,資深分析員蘇紫雲指出,北京長期通過滲透與情報搜集,試圖掌握台灣領導層動向及指揮體係弱點,台北必須將此視為最高優先事項。

他警告稱,解放軍“深入研究了美軍作戰學說,包括在奪取空海優勢之前,優先控製電磁頻譜的概念”。他補充說,台灣正投資建設更具韌性的通信係統,包括跳頻技術、點對點激光通信以及強化衛星通訊,以提升在電子攻擊下的持續作戰能力。

台灣最大在野黨國民黨主席程麗文則認為,美國正將戰略重心重新聚焦美洲,姿態類似1823年的“門羅主義”,這“可能擠壓對其他地區的關注”。

她表示,台灣應依靠政治智慧化解兩岸風險,而非將局勢推向軍事對抗;並呼籲總統賴清德領導的、傾向獨立立場的民進黨政府,避免她所稱的“不負責任的政治冒進”。

(原文)

Die US-Intervention ist auch ein Schlag für China

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-und-venezuela-auch-ein-schlag-fuer-peking-accg-110813705.html

Nur Stunden vor dem amerikanischen Angriff empfing ­Nicolás Maduro noch eine chinesische Delegation. Es war das letzte offizielle Treffen des vene­zolanischen Machthabers vor seiner Festsetzung durch US-Kräfte.

Im Präsidentenpalast von Caracas war Qiu Xiaoxi geladen, Pekings Sondergesandter für Lateinamerika und die Karibik. Neben der US-amerikanischen Bedrohung ging es um hunderte bilaterale Abkommen: China ist der größte Abnehmer venezolanischen Öls. Es hat Dutzende Milliarden Dollar in Infrastruktur investiert, Venezuela Waffen geliefert und sich die Kredite über Rohstofflieferungen begleichen lassen.

So pries Maduro nach seinem Treffen mit den Chinesen „starke Bande der Brüderlichkeit und Freundschaft zwischen China und Venezuela“ und fasste zusammen: „Eine Beziehung, die die Zeit überdauert!“ Keine sieben Stunden später griffen die US-Streitkräfte an.

China ist „zutiefst schockiert“

Auch Peking ist überrascht worden von dem Angriff. Unklar blieb, ob sich Qiu und seine Delegation sogar noch in Venezuela befinden. Chinas Außen­ministerium gab sich „zutiefst schockiert“ über die „unverhohlene Anwendung von Gewalt durch die USA gegen einen souveränen Staat“. Solche „hegemonialen Handlungen der USA ver­letzen in schwerwiegender Weise das Völkerrecht“, hieß es. Maduro müsse sofort freigelassen werden. Peking verwendete schärfere Worte als nach dem amerikanisch-israelischen Angriff gegen das andere chinesische Partnerland Iran im Sommer. Weder Iran noch Venezuela aber stand Peking mit Taten bei.

Südamerika ist für China eine wichtige Einflusszone im Ringen mit den USA. Im Dezember veröffentlichte Peking ein Lateinamerika-Strategiepapier, das seine Ambitionen in der US-amerikanischen Nachbarschaft untermauert: „China ist dem globalen Süden, einschließlich Lateinamerika und der Karibik, in guten wie in schlechten Zeiten stets solidarisch zur Seite gestanden“, heißt es da.

Propagiert wird der Ausbau militärisch nutzbarer Infrastruktur. Das Papier wirbt für Zusammenarbeit in der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrt und ermutigt lateinamerikanische Länder zur Nutzung des chinesischen Beidou-Navigationssatellitensystems. Der „militärische Austausch“ solle ausgeweitet werden.

Passend dazu veröffentlichte das chinesische Staatsfernsehen zu Weihnachten ein selten gezeigtes Planspiel der Volksbefreiungsarmee. Darin simulierten die Chinesen Gefechte im Golf von Mexiko vor Kuba und im Karibischen Meer zwischen „blauen“ und „roten“ Einheiten.

Das alles aber bleibt weiter rhetorischer Natur. Peking unterhält keine ernsthaften militärischen Fähigkeiten in der Region. Dazu bräuchte es eigene Basen, die China anstrebt, aber nicht hat. Offenbar erzielte auch Chinas an Venezuela geliefertes Flugabwehr-Radarsystem YJ-27 gegen die US-Kräfte keine Wirkung.

Strategische Rückschläge für Peking

Aber Pekings globale Ambitionen bleiben klar. In Peru unterhält China den größten Tiefwasserhafen Süd­amerikas. Auch betreibt es Hafenanlagen am Panamakanal. Der wirtschaftliche Schaden in Venezuela scheint für Peking ­verkraftbar, das seinerseits weniger als fünf Prozent seiner Ölimporte von dort bezieht und über Drittstaaten und Kleinraffinerien abgewickelt hat.

Zudem sagte Präsident Donald Trump zu, dass man weiter Öl an China verkaufe: „Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Xi (Jinping)“, sagte Trump im Sender Fox. „Sie werden Öl bekommen.“ Nur eben offenbar vorerst auf amerikanische Rechnung.

Zwar bleibt China größter Handelspartner der meisten südamerikanischen Länder. Doch musste Peking in der Region jüngst einige strategische Rückschläge hinnehmen. Letztes Jahr zog Panama seine Mitgliedschaft an Chinas Seidenstraßen-Initiative zurück.

Zudem versuchte das Hongkonger Konglomerat Hutchison seine Hafenanteile am Panamakanal zu verkaufen, was Peking derzeit blockiert. Mexiko erhebt neuerdings hohe Zölle auf chinesische Importe. Und Ende Dezember wurde in Honduras ein neuer Präsident gewählt, der diplomatische Beziehungen zu Taiwan herstellen will.

 

[ 打印 ]
評論
目前還沒有任何評論
登錄後才可評論.